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Kaliumtartrat - E 336 (II)

Kaliumtartrate sind die Kaliumsalze der Weinsäure (E 334). Mono-Kaliumtartrat (Weinstein) und Di-Natriumtartrat finden als Lebensmittelzusatzstoff Verwendung. Tartrate bilden mit Eisen- und Schwermetallionen stabile Komplexe und unterstützen so die Wirkung von Antioxidationsmitteln. Durch langsame Freisetzung von Kaliumionen reguliert Kaliumtartrat die Geschwindigkeit, mit der Carrageen-, Alginat- und Pektingele sowie Sülze gelieren..


25 kgs Papiersäcke mit PE-Inliner, Pallettierung mit 1.000 kgs/EUR Pallette

CAS: 921-59-9
Zusatzstoffziffer: E 336 (II)
EINECS: 213-067-8

K2C4H4O6

BeNatural Kaliumtartrat

Was ist ein Kaliumtartrat? Und worin findet man es?

Kaliumtartrat ist ein Lebensmittelzusatzstoff und wird unter der europäischen Zulassungsnummer E 336 aufgeführt. Es wird unterteilt in E 336 (I) und E 336 (II).

Kaliumtartrate sind auch bekannt als die Kaliumsalze der Weinsäure. Diese kommen  in der natürlichen Form von Trauben vor. Sie sind reichlich vorhanden an den Blättern, Reben und – wie gesagt – in den Trauben des Weinstockes. Allerdings sind sie auch in anderen pflanzlichen Naturalien enthalten. Man findet sie also auch in der Ananas, dem Löwenzahn oder auch im schwarzem Pfeffer. Andere Fundorte von Kaliumtartraten sind:

  • Zuckerrüben
  • Vogelbeeren (unreif!)
  • Agavenblätter
  • und vielen weitere Früchte

 

Kaliumtartrat – wie wird es hergestellt?

Kaliumtartrate sind, wie bereits erwähnt, auch bekannt als Kaliumsalze und sind sehr gut wasserlöslich. Sowohl Mono-Kaliumtartrat (Weinstein) als auch Di-Natriumtartrat E 336 (II) werden als Lebensmittelzusatzstoff verwendet. Dabei werden Kaliumtartrate auch aus der Weinsäure gewonnen.

Auch eine wichtige Rolle in der Herstellung von Kaliumtartrat  spielt der Weinstein. Dieser entsteht bei der Weinherstellung. Zusammen mit Calciumtartrat  bilden Kaliumtartrate den bekannten Weinstein.

 

Aber was sind eigentlich Tartrate?

Das Wort „Tartrate“ dient als Sammelbezeichnung für die Salze der Weinsäure. Sie werden aus Weinstein hergestellt. Es gibt viele verschiedene Tartrate wie zum Beispiel:

  • Natriumtartrat
  • Calciumtartrat
  • Kaliumtartrat
  • Natrium-Kalium-Tartrat
  • Stearyltartrat

Tartrate sind Säureregulatoren und Komplexbildner, sie sind Ihnen aber auch als Backtriebmittel und Säuerungsmittel nützlich. Gesundheitliche Risiken bei der Verwendung von Tartraten sind nicht bekannt. Beim Verzehr größerer Mengen können sie jedoch abführend wirken!

 

Wie entsteht  die so genannte Weinsäure?

Sie ist ein natürlicher Inhaltsstoff vieler verschiedener Früchte. Bei der Herstellung von Wein ist die Weinsäure ein Nebenprodukt. Weinstein wird mit Hilfe von Calciumhydroxid oder auch Calciumchlorid in Calciumtartrat umgewandelt.  Durch diese chemische Reaktion werden Weinsäure, Schwefelsäure und Gips freigesetzt.

Sie wird in verschiedenen Bereichen verwendet. Man nutzt sie als Lebensmittelzusatzstoff, in der Pharmazie sowie in technischen Bereichen.

 

Was ist Weinstein?

Weinstein ist ein natürlicher Rückstand bei der Weinherstellung. Er entsteht  wenn sich die darin enthaltenen Mineralien wie zum Beispiel Kalium mit der Weinsäure verbinden. Bei niedrigen Lagerungstemperaturen  setzt er sich zum Beispiel am Boden der Flasche ab, oder auch am Rand eines Weinfasses. Der Alkoholgehalt als auch der Jahrgang sind ebenfalls entscheidend. Weinstein ist dabei ein Gemisch aus schwerlöslichen Salzen der Weinsäure. Zum Großteil besteht er aus Kaliumhydrogentartrat und Calciumtartrat.

Weinstein ist ein gesundheitsförderndes Hausmittel. Er hilft zum Beispiel bei:

  • Arthritis
  • Hohem Blutdruck
  • Harnwegsinfekten
  • Unreine Haut

 

Wofür verwendet man das Kaliumtartrat?

Zum Großteil werden die Kaliumsalze wie oben bereits erwähnt in Backwaren angewendet. Sie sorgen beim Backen für die Teiglockerung und vergrößern zudem noch das Volumen Ihres Gebäckes. Es dient aber auch als Säuerungsmittel  für das allseits beliebte Fruchteis! Kaliumsalze verwendet man auch für Limonaden, Desserts, Puddings oder Marmeladen, um diese besser zu gelieren.

 

Kaliumtartrat – Geeignet für Allergiker!

Leiden Sie an einer Glutenallergie können Sie Kaliumtartrate ohne Bedenken nutzen, da diese glutenfrei sind.

Sollte man auf den Verzehr von Kochsalz verzichten wollen oder leidet man an einer Allergie, sind Kaliumtartrate eine Ausweichmöglichkeit. Kaliumsalze sollten Sie jedoch nur in geringen Maßen zu sich nehmen wenn Sie an einer Niereninsuffizienz leiden oder sich in einer Dialysebehandlung befinden.  Eine übermäßige Aufnahme kann hierbei zu einer Hyperkaliämie (Kaliumüberschuss) führen! Vorsicht ist hier also geboten.

 

Kaliumtartrat ist zudem für die Verwendung in Bio-Lebensmittel erlaubt!

Das Monokaliumtartrat (E 336 I) und das Dikaliumtartrat (E 336 II) sind beide natürlich und naturidentisch. Sie sind also für den Menschen unbedenklich, dennoch sollte man die täglich empfohlene Zufuhr (0-30 mg/kg) nicht überschreiten.

Einen weiteren Effekt hat  das Kaliumtartrat bei der Herstellung von Wein. Nach seiner ersten Gärung hilft es dem Jungwein sich schnell von dem auftretenden Weinstein zu befreien.

Zusammenfassend ist das Kaliumtartrat ein nützliches Hilfsmittel im Alltagsleben. Ob nun für leckere Desserts, Limonaden oder auch Gebäck sind sie ein hilfreiches Utensil für eine natürliche Lebensweise. Zudem kann es auch das Leben eines Allergikers erleichtern.

Sollten Sie also mit dem Gedanken spielen sich Kaliumtartrate zuzulegen, gibt es keinerlei Gründe, die dagegen sprechen.

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