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Natriumtartrat - E 335

Natriumtartrate sind die Natriumsalze der Weinsäure (E 334). Genau wie die Kaliumtartrate werden Mono-Natriumtartrat und Di-Natriumtartrat als Zusatzstoffe verwendet um die Wirkung von Antioxidationsmitteln zu unterstützen.

Für Natriumtartrate gelten die gleichen Zulassungsbedingungen wie für Weinsäure (E 334).


25 kgs Papiersäcke mit PE-Inliner, Pallettierung mit 1.000 kgs/EUR Pallette

CAS: 6106-24-7
Zusatzstoffziffer: E 335
EINECS: 201-766-0

C4H4Na2O6

BeNatural Natriumtartrat

Wo kommt das Natriumsalz vor?

Natriumtartrat findet sich, als natürlicher Bestandteil der Weinsäure, in Weintrauben wieder. Allerdings kommt Weinsäure auch in zahlreichen anderen Pflanzen vor. Der Ausgangsstoff für Natriumtartrat reichert sich in Ananas, Agaven, Löwenzahn, schwarzem Pfeffer, Tamarinden, Zuckerrüben, sowie unreifen Vogelbeeren an.

Dem Konsumenten begegnet das Natriumsalz am häufigsten in Lebensmitteln. Insbesondere in Süßwaren, Speiseeis, Aspik, Sülzen, Erfrischungsgetränken, Gemüsesäften, Fruchtsäften, Gelees, Marmeladen und Konfitüren ist Natriumtartrat zugesetzt. Dadurch, dass E335 die Eigenschaft besitzt kein Wasser anzuziehen, wird es in der Lebensmittelindustrie häufig auch für Brause- und Getränkepulver, Gelierzucker und als Ersatz für Kochsalz eingesetzt.

 

Wie erfolgt die Herstellung?

Die Weinsäure, welche als Grundlage zur Herstellung von Natriumtartrat dient, ist in erster Linie ein Nebenprodukt der Weinherstellung. Dabei hängt die Menge der gewonnen Weinsäure vom Reifegrad der Trauben ab. Wenn die Trauben vor der Ernte lange am Rebstock hängen, können sie viele Mineralien aufnehmen. Daraus folgt, dass je reifer die Trauben sind, desto mehr Weinsäure bildet sich im Prozess der Weinherstellung.

Um während der Gärung des Weines möglichst viel des Zusatzstoffes zu erhalten, ist eine ein langsamer Gärungsprozess mit einer niedrigen Temperatur ausschlaggebend. Die schwer löslichen Salze setzen sich am Rand der Flaschen oder auch am Boden der Weinfässer ab. Die umgangssprachliche Bezeichnung für die beschriebenen Ablagerungen ist Weinstein. Damit aus den Salzen, die sich während der Weinherstellung gebildet haben, E335 entsteht, sind zwei Schritte notwendig. Zuerst steht während der Herstellung der Einsatz von Kalkmilch an. Damit ist eine Mischung aus Wasser und Calciumhydroxid gemeint. Dieses Gemisch hat eine ähnliche Konsistenz wie Milch, diese Eigenschaft ist gleichzeitig der Grund für den Namen dieser Mischung ist. Im zweiten Schritt werden die schwer löslichen Salze mit Schwefelsäure versetzt. Das Ergebnis dieses Prozess ist das Natriumsalz.

 

Wo wird der Zusatzstoff E335 verwendet?

Die häufigste Verwendungsweise von Natriumtartrat ist als Zusatzstoff in Lebensmitteln. Der Konsument erkennt das Vorkommen des Natriumsalzes anhand der europäischen Zulassungsnummer E335. Allerdins kann das Natriumtartrat auch als Salz der L-Weinsäure auf den Verpackungen gekennzeichnet sein. Dabei verwendet die Lebemsmittelindustrie sowohl MonoNatriumtartrat, als auch Di-Natriumtartrat. Ein häufiger Einsatzbereich ist dabei die Verwendung als Backtriebmittel. Dieses sorgt dafür, dass ein Teig beim Backen locker bleibt und gleichzeitig sein Volumen vergrößert. Das Natriumsalz bildet in den Backwaren dafür kleine Bläschen, die für die Lockerheit sorgen.

Eine andere wichtige Funktion, die der Zusatzstoff einnehmen kann, ist die Verwendung als Säureregulator. Für zahlreiche Lebensmittel ist ein bestimmter pH-Wert eine Voraussetzung dafür, dass sich die Farbe und vor allem der Geschmack nicht verändern. Allerdings neigen einige Produkte dazu, dass sie bei einer längeren Lagerzeit ihren Säuregehalt verändern. Damit diese Veränderungen des pH-Wertes nicht zu Einbußen im Geschmack führen, sind Säureregulatoren, wie E335, notwendig.

In Bezug auf den pH-Wert von Produkten, ist der Einsatz von Natriumtartrat als Säuerungsmittel ebenso häufig. Hierbei geht es darum, den pH-Wert von bestimmten Lebensmitteln zu senken. Als Folge dessen, erhöht sich der Säuregrad des Produktes, sodass es einen frischen und säuerlichen Geschmack gewinnt. Gleichzeitig sorgen Säuerungsmittel wie E335 dafür, dass die Lebensmittel länger haltbar sind. Besonders häufig nutzen Lebensmittelhersteller diese Eigenschaft für Süßigkeiten wie Bonbons, damit diese süß aber zugleich erfrischend sauer schmecken.

Nicht zuletzt hat Natriumsalz die Eigenschaft, mit Schwermetall und Eisenionen stabile Komplexe zu bilden. Dadurch erfolgt in der Lebensmittelherstellung häufig die Verwendung als Komplexbildner. Diese haben gegenüber Antioxidationsmitteln eine unterstützende Wirkung. Dadurch werden Komplexbildner beispielsweise bei Ölen und Fetten eingesetzt um damit ungewünschte Oxidationsprozesse zu stoppen.

In der gesamten EU ist Natriumtartrat als Lebensmittelzusatzstoff unter der Nummer E335 zugelassen. Dabei ist eine erlaubte Tagesdosis von 30mg pro Kilogramm Körpergewicht vorgesehen.

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