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Weinsäure - E 334

Weinsäure auch als 2,3 Dihydroxybernsteinsäure oder chemisch korrekt mit 2,3 Dihydroxybutandisäure bezeichnet, kommt natürlich in Reben, Trauben und Blättern des Weinstocks vor. Unsere Weinsäure unterliegt strengsten Qualitätskontrollen und eignet sich auch zum Einsatz in der pharmazeutischen Industrie.


25 kgs Papiersäcke mit PE-Inliner, Pallettierung mit 1.000 kgs/EUR Pallette

CAS: 87-69-4
Zusatzstoffziffer: E 334
EINECS: 201-766-0

C4H6O6

BeNatural Weinsäure

Weinsäure, eher bekannt als Weinstein ist ein Lebensmittelzusatzstoff. Als Zusatzstoff auf Verpackungen ist dieser, als E334 in Europa einheitlich gekennzeichnet. Der Weinstein entsteht bei der Herstellung von Weinen und ist daher ein absolut reines Naturprodukt. Das E334 wird bei vielen Lebensmitteln als natürliches Säuerungsmittel, als Backtriebmitteln und Säureregulatoren eingesetzt. E334 wird auch als Dihydroxybernsteinsäure, Dihydroxybutandisäure, Threarsäure oder Traubensäure bezeichnet. Weinsteinsäure (heute Weinsäure, C4H6O6) wird aber auch in der Pharmaindustrie und als Beize zum Färben verwendet.

 

Wie wird Weinsäure gewonnen?

Wie auch der Wein wird Weinsäure aus Trauben gewonnen. Um so reifer die Traube, umso höher ist der Anteil der Säure.  Denn eine Traube, die länger am Rebstock war, konnte mehr Mineralien aufnehmen, als eine junge Traube. Die Weinsäure gewinnt man dabei zum Beispiel aus Weinstein oder aus Weinhefe. Eine langsame Gärung mit niedriger Temperatur hat zur Folge, dass mehr Weinkristalle entstehen. Diese nennt man Weinstein oder auch Tatrate. Als Tatrate bezeichnet man die Salze der Weinsäure. Das Calciumsalz setzt sich in Form von Weinstein am Flaschenboden oder auch in den Fässern, in den der Wein gelagert wird, ab. Der Weinstein wird zuerst in Calciumtatrat umgewandelt. Durch die Zugabe von Schwefelsäure wird die Weinsäure gelöst. Das Calciumsalz in der Weinsäure unterstützt die Antioxidationsmittel in ihrer Reaktion. Weinsäure L(+) findet man auch in Löwenzahn, Ananas, Agaven-Blättern, Zuckerrüben, Tamarinden und einigen anderen Obstsorten.

 

Wo wird Weinsäure eingesetzt?

Besonders häufig wird sie in Lebensmitteln beispielsweise in Frucht- und Gemüsesäften, Erfrischungsgetränken, Obst- und Gemüsekonserven, Marmelade, Konfitüre, Gelee und wegen der Eigenschaft, kein Wasser anzuziehen, auch in Gelierzucker, Getränke- und Brausepulver, Sülze, Speiseeis, Kunsthonig und Aspik zu finden. Die Geliergeschwindigkeit wird reguliert, sodass beispielsweise Würste mit hohem Wasseranteil knackig bleiben. Zusätzlich reguliert der Zusatzstoff die Säure in den oben genannten Lebensmitteln. Weinsäure ist für die Zugabe in Lebensmitteln, ohne Höchstmengenbeschränkung, zugelassen. Auch in Bioprodukten darf Weinsäure hinzugefügt werden. Sie gilt als Glutenfrei und ist unbedenklich für Allergiker. Weinsäure ist geruchs- und farblos.

In der Industrie wird Weinsäure oft als Beize, zum Färben von dunklen Farben eingesetzt. Die roten Tatrate sind in Pulverform im Handel erhältlich. Durch die Beigabe von Weinstein erhöht sich der pH-Wert. Der Anstieg des pH-Wertes während des Erhitzens beim Beizen, wirkt sich schonend auf die Wolle aus. Der Nachteil ist, dass durch die Zuführung von E334 eine matte Färbung ergibt. Die Weinsäure sollte erst in den letzten zehn Minuten zum Beizvorgang hinzugefügt werden. Die Ingestion bewirkt, dass eine Aufnahme von Aluminium durch die Wolle, vermindert wird. Verzinnte Gegenstände lassen sich mit Hilfe von Weinstein Weißsieden.

Auch die Pharmaindustrie nutzt Weinsäure. In der Medizin wird sie als Blut verdünnendes Mittel zugeführt. Täglich ein Löffel Weinstein in Wasser verdünnt, bewirkt eine Senkung des Blutdrucks. Da Weinstein auch hohe Mengen von weinsaurem Kalk enthält, kann es bei Gelenkschmerzen helfen. Ein Gemischgetränk aus Weinstein und Zitronensaft hilft Harnwegerkrankungen vorzubeugen.Des Weiteren als Getränk, wird der Körper durch Weinstein gereinigt. Es ergibt sich ein reineres Hautbild.

 

Welche Rolle spielt die Weinsäure beim Wein?

Die reifere Traube enthält mehr Weinsäure, also auch mehr Mineralien. Deshalb ist die Weinsäure ein Qualitätsmerkmal für den Wein. Die Säure beeinflusst den Wein positiv. Durch den höheren Säureanteil kann der Wein länger gelagert werden. Die Weinsäure hat jedoch keine Auswirkung auf den Geschmack. Weinstein kann ohne Bedenken mit getrunken werden.

 

Ist Weinsäure E334 gefährlich?

Die Weinsäure kann ohne Bedenken in Lebensmitteln eingesetzt werden. Der Lebensmittelzusatzstoff E334 gilt als absolut harmlos. Für das Säuremittel gibt es keine Beschränkung der Höchstmenge. Das Salz der Säure kann unter anderem auch als Ersatz für Kochsalz verwendet werden. Weinstein ist absolut unbedenklich für den Genuss.

Die Weinsäure ist absolut alkoholfrei. Das Kalziumsalz ist vielfältig einsetzbar und ohne Risiko anwendbar.

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